Atomkraftwerke neu nutzen. Bin ich ja glaube ich dafür, zumindest das wir uns langsam mal von denen unabhängig machen. Trotzdem, oder gerade deshalb, steht der Besuch eines Kernkraftwerks so gar nicht auf der 2do Liste meines Lebens. Einen Freizeitpark in einem stillgelegten Atommeiler zu errichten, da kommen doch nur Japaner oder Amis drauf. Denkste! Die schalten ihre Atomkraftwerke doch nicht so schnell ab. Wir Deutschen schon, von daher stehen die Dinger leer. In Kalkar wohl nicht so lange, und so kann man sogar im Kühlturm Kettenkarussel fahren, während andere an der Außenwand hinaufklettern. WTF? Mehr dazu hier.
Und so siehts aus:

Optisch zumindest eine ganz nette Veränderung. Foto von Wikipedia, nicht das ihr denkt ich war da.
Das Gebäude selbst wurde per Zeitungsannonce angeboten. Letztendlich kaufte der niederländische Investor Hennie van der Most das Gelände und wandelte es in den Vergnügungspark Wunderland Kalkar (bis Anfang 2005 Kernwasser Wunderland genannt) um. Es gibt dort ein All-inclusive-Hotel mit 1000 Betten und Tagungsräume. Der Kaufpreis des Geländes samt Gebäude soll unsicheren Angaben zufolge 2,5 Millionen Euro betragen haben – ein verschwindend geringer Anteil des verbauten Sachwerts. Derzeit werden die Eisenteile des Kraftwerks ausgebaut und verwertet. Der Freizeitpark soll weiter expandieren. Eine Besichtigung des Hauptgebäudes ist seit 2003 aufgrund der Verwertung nicht mehr möglich.
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